Seit 2000 bin ich Pferdewirtschaftsmeisterin und Selbständig mit den Methoden von Sally Swift und Linda Tellington Jones, nach 4 jährigen Training auch mit der Feldenkrais Methode
Das Wichtigste für mich im Umgang mit dem Pferd ist „Achtsamkeit“. Ich achte immer wieder darauf, wie es dem Pferd bei dem geht, was ich mit ihm tue. Versteht es mich, genießt es, was ich tue, fühlt es sich wohl, bei dem was ich von ihm verlange. Sobald ich merke, dass ich an eine Grenze komme, oder das Pferd etwas für mich „aushält“, wie zum Beispiel zu schnelles oder zu festes Bürsten, ändere ich das.
Ich möchte dem Pferd immer wieder zeigen, dass es mit vertrauen kann, da es mir wichtig ist, dass es ihm gut geht. Für mich basiert Vertrauen darauf, dass der, dem ich vertrauen soll, mein Wohlergehen im Sinn hat und gut auf mich achtet. Das versuche ich dem Pferd zu zeigen. Beobachte, ob es den Atem anhält, die Augen starr oder trübe werden oder es sich ruckartiger bewegt. Ändere ich dann sofort, was ich tue, erkennt das Pferd, dass mir wichtig ist, dass es ihm gut geht und, aus meiner Erfahrung, schenkt es mir dann die gleiche Achtsamkeit.
Wichtig finde ich es, mir immer wieder, auch bei einem Pferd, das ich gut kenne, anzuschauen, ob es wirklich glücklich ist mit dem, was ich tue. Immer wieder neu zu schauen, wie es ihm geht. Und was ich von ihm möchte, trainiere ich nicht durch Verstärkung, sondern durch bessere Anleitung. Es lernt intelligent, statt instinktiv handeln. Und so geht es uns beiden in dieser Welt besser.
Doch ich freue mich auch, wenn Menschen lernen, sich selbst mehr zu vertrauen, an sich zu glauben, die persönlichen Ziele erreichen, manchmal auch erst die wahren Ziele erkennen lernen.
Dazu schau ich mir Körper und Geist an. Fähigkeiten und Limitierungen. Kommunikation und Verständnis. Und dann beginne ich dort zu arbeiten, wo ich den Grundstein sehe. Das kann körperliches sein, aber auch mentales. Manches braucht ein Gespräch, um ein neues Verständnis zu bekommen, Anderes muss man nur mal sehen oder fühlen und die Tore zur „neuen Welt“ öffnen sich. eines der wichtigsten Ziele meiner Arbeit. Mensch und Tier zu zeigen, dass viel mehr möglich ist, als sie zu glauben wagen. Das in ihnen Potentiale schlummern, bereit sich zu entfalten, wann immer ihre Zeit gekommen ist. Wenn das geschieht, bin ich glücklich.
Ich biete fortlaufende FELDENKRAIS® Online Kurse an, immer Mittwochs um 20 Uhr und Donnerstags um 10 Uhr. Die Kurse gehen immer über 2 Monate und laufen eigentlich über das ganze Jahr
Ausserdem unterrichte ich natürlich 2 – 5 Tages Kurse in ganz Deutschland, und auch im Ausland. Ich komme dahin, wo man mich einläd. Auch manch ein kleiner Privatstall organisiert Kurse die richtig schön werden.
Und ich unterrichte Online Einzelstunden, zu jedem Thema, und fahre auch ein paar Touren im Südwestlichen Deutschland / Luxemburg, Teile von Belgien und der Schweiz
Auf all diese Arten kann man mit mir die Feldenkrais Methode erfahren, Tellington Tools für Mensch und Pferd lernen, zu einem bessern Reiter werden, aus Pferdesicht gesehen ;-) und pferdefreudliche Bodenarbeit kennen lernen. Beim Reiten wie in der Bodenarbeit fixiere ich den Kopf des Pferdes nicht, auch nicht mit meiner Hand, es darf sich immer selbst ausbalancieren und der Mensch lernt zuerst mehr Fühlen, als Bestimmen.
https://www.kosmos.de/de/besser-reiten-mit-feldenkrais_1162569_9783440162569
natürlich auch bei Amazon
PS: Für die Pferde ist es ein großes Geschenk, wenn du als Mensch dich selbst verbesserst, also weniger am Pferd arbeitest und mehr an dir. All die Dinge die wir Menschen den Pferden beibringen wollen – Körpergefühl, Balance Achtsamkeit – sollten wir selbst zuerst lernen und dadurch ein Pferdemensch mit (Mit-) Gefühl und Verständnis werden, statt nur Techniken ausprobieren.
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Anke plaudert im Interview aus dem Nähkästchen und erklärt , was die Feldenkrais-Methode ist und wie sie wirkt. Zudem teilt sie einige Übungen zum Nachmachen für alle, die diese Methode einmal selbst erspüren wollen.
